Ein leerer Korb kann mehr von guter Arbeit erzählen als ein voller.
rage schon beim Einkauf, was wirklich gebraucht wird. Vermeide unnötige Verpackungen. Plane Essen nach Bedarf. Teile, pflege und repariere. Bewahre brauchbare Möbel, Geräte und Bauteile. Was nicht mehr genutzt werden kann, soll möglichst neue Rohstoffe liefern. Erst danach kommt andere Verwertung, etwa die Nutzung als Brennstoff. Was sich nicht sicher verwerten lässt, muss sicher beseitigt werden. Beachte dabei die geltenden Regeln.
Nicht alles muss bleiben. Doch nicht alles muss gehen, nur weil etwas Neues angeboten wird.
Genug erkennen
Ein verständlicher Weg braucht weniger Mahnungen.
Kenne die Abfälle aus Büro, Küche, Werkstatt und Baustelle. Trenne sie möglichst dort, wo sie entstehen. Plane passende Behälter, kurze Wege und rechtzeitige Abholung. Halte Sammelplätze sauber und Rettungswege frei. Nicht alle sehen, lesen oder greifen gleich. Gestalte Behälter erreichbar. Erkläre mit einfachen Worten und Bildern, was hineingehört. Verlasse dich nicht allein auf Farben. Frage nach nötiger Hilfe. Plane auch für volle Tage und ausfallende Abholungen.
Gute Ordnung verlangt nicht, dass alle Menschen gleich sind. Sie hilft ihnen, gemeinsam sorgsam zu handeln.
Was aus dem Blick verschwindet, ist nicht aus der Welt.
Lass unbekannte Abfälle fachkundig einordnen. Batterien, alte Elektrogeräte, Chemikalien und belastete Baustoffe brauchen passende Entsorgungswege. Vermische gefährliche Abfälle nicht mit anderen. Halte unverträgliche Stoffe getrennt. Lagere sicher und eindeutig beschriftet. Verhindere Feuer, Verletzungen und austretende Flüssigkeiten. Schütze Boden, Wasser und Luft. Bereite Hilfe bei Unfällen vor. Schütze auch vertrauliche Akten und Daten bis zur sicheren Vernichtung.
Ein sauberer Hof ist kein Gewinn, wenn sein Schmutz anderswo Menschen oder Natur schädigt.
Wer Abfälle fortträgt, trägt auch einen Teil unserer Verantwortung.
Achte die Menschen in Reinigung, Transport und Entsorgung. Beteilige Beschäftigte und ihre Vertretung. Gib ihnen Zeit, Schulung, Schutz und passende Hilfsmittel. Lass Pressen und andere Geräte fachkundig pflegen und prüfen. Kläre, wer entscheidet, sammelt, bestellt und kontrolliert. Sorge für Vertretung. Wähle geeignete Firmen. Vereinbare Leistungen und Preise verständlich. Prüfe ihre Berechtigungen und ihre Arbeit.
Spare unnötige Wege, nicht die nötige Sorgfalt. Niemand soll eine Last allein tragen müssen, nur weil andere sie nicht mehr sehen wollen.
Der leere Behälter ist nicht das Ende der Sorge.
Prüfe, wohin Abfälle gelangen und was mit ihnen geschieht. Bewahre die erforderlichen Nachweise. Ein Auftrag allein belegt keine sichere Entsorgung. Gesetze im Internet Vergleiche Mengen, Rechnungen und Erlöse. Digitale Hilfe darf ordnen, aber fehlende Belege nicht ersetzen. Höre auf Rückmeldungen und behebe Fehler. Frage, ob weniger Abfall entsteht und mehr Material wirklich weitergenutzt wird. Passe Pläne bei Umbauten und neuen Aufgaben an.
Gute Entsorgung macht nicht möglichst viel verschwinden. Sie lässt möglichst wenig verloren gehen.